PRESSEMITTEILUNGEN

  • Insolvenz Foto
    25.07.26

    Insolvenz der Grube Teutschenthal

    Private Gewinne dürfen nicht zu öffentlichen Altlasten werden 

    Die aktuelle Berichterstattung über die Insolvenz der Grube Teutschenthal Sicherungs GmbH bestätigt die seit Monaten bekannte Zuspitzung der Lage. Bereits im April war absehbar, dass die Betreiberin die Kosten für Stilllegung und Verwahrung offenbar nicht mehr selbst tragen kann. Die Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Sachsen-Anhalt fordert deshalb von der Landesregierung einen belastbaren Plan zum Schutz der Bevölkerung, zur Sicherung der Arbeitsplätze und zur Begrenzung möglicher Kosten in dreistelliger Millionenhöhe.

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  • Pexels Mali 110820
    23.07.26

    Tierrettung aus industriellen Anlagen kaum möglich

    Debatte um Stallbrände geht am Kernproblem vorbei
    Megaställen werden zur Todesfalle

    Zur aktuellen Berichterstattung über Stallbrände, Ursachen und möglichen Präventionen erklärt Dorothea Frederking, agrarpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:
     
     „Das grundlegende Problem ist: Aus industriellen Tierhaltungsanlagen können im Brandfall die dort gehaltenen Massen an Tieren gar nicht gerettet werden. Für eine große Zahl von Tieren werden die Megaställe somit zwangsläufig zu qualvollen Todesfallen. Schweine fliehen nicht geordnet ins Freie. Sie müssen ruhig getrieben werden und suchen bei Gefahr oft den vermeintlich sicheren Stall auf. Bei Rauch, Hitze, Lärm und Panik wird Rettung zur Illusion. Deshalb geht die Debatte am Kern vorbei, wenn sie bei Rauchmeldern und Feuerwehrplänen stehen bleibt.“.“

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  • Ein Wolf steht im Wald.
    16.07.26

    Bauernbund jagt Schlagzeilen statt Lösungen

    Wer das WZI zerschlagen will, schwächt die Höfe

    Zum Vorstoß des Bauernbundes, das Wolfskompetenzzentrum abzuschaffen, erklärt Wolfgang Aldag, umweltpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:
     
    „Wer das Wolfskompetenzzentrum zerschlagen will, trifft nicht den Wolf, sondern die Höfe. Gerade nach Wittenberg braucht Sachsen-Anhalt mehr Fachlichkeit, mehr Rechtssicherheit und mehr Hilfe vor Ort.“
     
     
    Der Bauernbund verkauft eine Scheinlösung als Entlastung. Wer das WZI abschaffen will, nimmt Weidetierhalterinnen und Weidetierhaltern genau die Stelle, die Risse begutachtet, Herdenschutz berät und das Wolfsmonitoring bündelt. Das ist kein Abbau von Bürokratie. Das ist der Abbau von Orientierung.

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  • Positivliste Für Die Heimtierhaltung
    26.06.26

    Wildtiere gehören nicht ins Wohnzimmer

    Wildtiere gehören nicht ins Wohnzimmer 

    Zur Einbringung des Antrags für eine Positivliste bei der privaten Haltung von Tieren erklärt Dorothea Frederking, Sprecherin für Tierschutz und Verbraucherschutz der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landtag von Sachsen-Anhalt:
     
     
    „Eine Boa im Landkreis Harz, eine Python in Haldensleben, ein Tiger, der einen Helfer verletzt. Das klingt nach Ausnahme, ist aber ein Warnsignal. Wildtiere gehören in ihre natürlichen Lebensräume. Wer Tiere liebt, muss ihnen mehr gönnen als ein Wohnzimmer, einen Keller oder ein Terrarium, das ihren Bedürfnissen kaum gerecht wird.“

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  • Waldumbau
    24.06.26

    Wald mit Zukunft

    Sachsen-Anhalt braucht Wurzeln, Wasser und wissenschaftliche Ehrlichkeit.
     
     Zur Landtagsdebatte über Klimaanpassung im Waldumbau erklärt Wolfgang Aldag, umweltpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen: „Wer durch den Harz geht, sieht es mit eigenen Augen. Der Wald steht unter Druck. Trockenheit, Hitze, Schädlinge und geschädigte Böden haben Spuren hinterlassen. Sachsen-Anhalt braucht deshalb einen Waldumbau, der mutig ist und zugleich klug bleibt. Unser Wald ist kein Experimentierkasten. Er ist Heimat, Wasserspeicher, Lebensraum, Wirtschaftsfaktor und ein Versprechen an unsere Kinder.“ 

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  • Ein Wolf steht im Wald.
    24.06.26

    Wolfsschutz in Sachsen-Anhalt

    Landesregierung gibt Fehlabschuss zu!
     

    Die Vorgänge um den Abschuss eines Wolfes in der Region Kemberg und Bad Schmiedeberg werfen schwere Fragen zum Umgang der Landesregierung mit dem Artenschutz auf.
     Die Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage von Wolfgang Aldag zeigt nach Darstellung der Fraktion: Erlegt wurde offenbar nicht der als Verursacher von Nutztierrissen geltende Wolf GW4012m, sondern der Wolf GW5506m. Dieses Tier war seit Februar 2026 im Golmer Territorium nachgewiesen worden. Seine Herkunft ist nach Angaben der Landesregierung unklar. Eine Beteiligung von GW5506m an den betreffenden Nutztierrissen ist bislang nicht belegt.

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  • AdobeStock 1949147484
    20.05.26

    Sachsen-Anhalt gehört an den Klimatisch der Welt

    Vom Zuschauer zum Zukunftsmacher
    Zum Antrag „Klimaschutz kennt keine Grenzen: Beitritt zur Under2 Coalition“ erklärt Wolfgang Aldag, klimapolitischer Sprecher der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:
     „Der Klimawandel ist keine ferne Nachricht aus der Weltpolitik. Er steht längst vor unserer Haustür. Er zeigt sich, wenn Landwirtinnen und Landwirte im Frühjahr auf Regen warten, wenn Menschen im Sommer auf versiegelten Plätzen unter Hitze leiden, wenn Wälder austrocknen, Böden Wasser verlieren und Starkregen Kommunen vor neue Herausforderungen stellt. Sachsen-Anhalt spürt die Klimakrise konkret.

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  • Eine Blume im vertrockneten Boden
    08.04.26

    Schutz statt Schublade

    Klimaanpassung braucht Wirkung, nicht nur Papier 
    Die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Landtag von Sachsen-Anhalt kritisiert die geplante Minimalumsetzung beim Klimaanpassungsgesetz des Landes. Im Ausschuss für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt wurde heute deutlich, dass die Koalition den Ernst der Lage zwar benennt, den Kommunen aber nicht die Mittel geben will, um die Menschen wirksam vor Hitze, Dürre und Starkregen zu schützen.

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  • IStock 1488944909 Webseite
    10.03.26

    Absage des Bundeswehr Camps ist ein Sieg der Vernunft

    BROCKEN BLEIBT SCHUTZRAUM.
    Wir begrüßen die Absage des geplanten Bundeswehr Karrierecamps auf dem Brocken. Damit ist klar: Das Herz des Nationalparks Harz ist kein Ort für Militärwerbung. Der Brocken steht für Schutz der Natur, für historische Verantwortung und für eine freie demokratische Gesellschaft. Genau deshalb war dieses Vorhaben von Anfang an falsch.

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  • IStock 1367383350 Webseite
    18.02.26

    Der Wolf gehört in den Schutz, nicht ins Visier

    Umweltministerium duckt sich weg.
    In der Anhörung zur Novelle des Landesjagdgesetzes im Landwirtschaftsausschuss wird deutlich, wie schnell in Sachsen-Anhalt aus Verantwortung Symbolpolitik wird. Teile der Koalition drängen darauf, den streng geschützten Wolf künftig ins Jagdrecht zu überführen. Das ist ein gefährlicher Kurswechsel, der weder Weidetierhalterinnen und Weidetierhaltern hilft noch den Artenschutz stärkt.

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