Soziales und Gesundheit

Unsere Sozialpolitik zielt auf Teilhabegerechtigkeit. Sie soll jede einzelne Bürgerin und jeden einzelne Bürger ermächtigen ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Wir wollen sozialstaatliche Leistungen daher so ausrichten, dass Menschen in der Lage sind, für das eigene Leben und füreinander Verantwortung zu übernehmen. Das ist Leitbild einer grünen emanzipativen Sozialpolitik.  Deshalb reden wir über Strukturen statt nur über Transfers, über Prävention statt über Defizitausgleich, über Vielfalt statt über tradierte Familienbilder und Normalitätsvorstellungen.

Wir stehen und streiten für den Perspektivwechsel in der Sozialpolitik. Sie muss als Menschenrechtspolitik begriffen werden. Teilhabe an Bildung,  Gesundheit und Kultur, die materielle Sicherung der Existenz und Kompetenzschulung zur Arbeitsbefähigung sind individuelle Rechtsansprüche. Sie sind keine Wohltätigkeiten seitens des Staates und seiner Verwaltung. Statt zum Objekt der Fürsorge wird die Bürgerin und der Bürger derart zum Subjekt der Teilhabe. Auch die UN-Behindertenrechtskonvention ist Ausdruck dieser Verständnisweise und damit unsere Grundlage.

Bürgerinnen und Bürger als Subjekt der Teilhabe zu verstehen, bedeutet, umfassende Partizipationsmöglichkeiten zu schaffen. Eine intensive Einbindung zivilgesellschaftlicher Akteure, entsprechender Verbände und Selbsthilfeorganisationen auf allen Ebenen der politischen Willensbildung ist daher geboten. Ziel aller Sozialpolitik muss letztlich sein, eine barrierefreie inklusive Gesellschaft zu schaffen.

Profilbild Susan Sziborra-Seidlitz

Susan Sziborra-Seidlitz

Sprecherin für Soziales, Bildung, Arbeit, Gesundheit, Integration und Gleichstellung
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Pressemitteilungen

KI generiert: Das Bild zeigt eine Unterrichtssituation, in der ein Dozent vor einer Gruppe von Menschen steht, während eine Person sitzend die Hand hebt, um eine Frage zu stellen. Im Hintergrund ist eine Präsentation zu sehen, die zur Wissensvermittlung eingesetzt wird.
05.03.26

Wer Integration einfordert, darf sie nicht gleichzeitig sabotieren.

SPRACHE ENTSCHEIDET, OB MENSCHEN BLEIBEN.
Wir kritisieren die Kürzungen bei Integrations- und Berufssprachkursen. Die Landesregierung soll im Bundesrat den Zugang zu diesen Angeboten sichern. Susan Sziborra-Seidlitz, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion, betont: „Sprache ist der Schlüssel zur Welt und wer Integration einfordert, darf sie nicht gleichzeitig strukturell sabotieren.“ Integrations- und Berufssprachkurse seien „die Eintrittskarte in unsere Gesellschaft, in den Arbeitsmarkt und in eine gemeinsame Zukunft“, so Sziborra-Seidlitz.

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KI generiert: Das Bild zeigt das Wappen von Sachsen-Anhalt, bestehend aus einem gelb-schwarzen Hintergrund und dem Wappenschild mit einem Adler, einem Bären und Streifen in Grün und Schwarz. Der Bär läuft auf einer roten Zinnenmauer.
04.03.26

Unser Land verdient Zukunft, nicht ein Weiter so.

SCHLAGWORTE, ABER KEINE LÖSUNGEN.
Mit deutlichen Worten nahm Susan Sziborra-Seidlitz, Sprecherin für Soziales und Bildung der grünen Landtagsfraktion, in der heutigen Landtagssitzung zur Regierungserklärung von Ministerpräsident Sven Schulze Stellung. Sie warnte eindringlich vor dem Erstarken rechtsextremer Kräfte und forderte einen klaren politischen Aufbruch für Sachsen-Anhalt.

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KI generiert: Das Bild zeigt eine Vielzahl von süßen Lebensmitteln und Snacks, darunter Donuts, Kekse, Kuchen, Marmelade und Süßigkeiten. Zuckerwürfel und Getränke sind ebenfalls sichtbar, was das Thema Zucker und Süßigkeiten betont.
28.01.26

Wir schützen unsere Kinder.

Gesundheit vor Profit – Einführung einer Zuckerabgabe.
Wir fordern in einem aktuellen Antrag die Einführung einer Zuckerabgabe oder Zuckersteuer auf Kinderlebensmittel, Softdrinks und Energydrinks. Ziel ist eine wirksame Reduktion des Zuckergehalts insbesondere bei Lebensmitteln für junge Zielgruppen.

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Dr. Jan Heider

Referent für Grundsatzfragen, Soziales, Arbeit und Gesundheit