Genau deshalb darf unser Land Zukunft nicht nur verwalten. Sachsen-Anhalt muss Zukunft gestalten.“
Mit ihrem Antrag fordert die grüne Landtagsfraktion, dass Sachsen-Anhalt der Under2 Coalition beitritt. Das internationale Netzwerk bringt Regionen, Länder, Bundesstaaten und Städte zusammen, die Klimaschutz praktisch voranbringen, voneinander lernen und konkrete Wege zur Treibhausgasneutralität entwickeln.
„Klimaschutz endet nicht an der Landesgrenze zu Niedersachsen, Thüringen oder Brandenburg. Gute Lösungen entstehen dort, wo Regionen ihre Erfahrungen teilen. Sachsen-Anhalt hat viel einzubringen: starke erneuerbare Energien, industrielle Kompetenz, exzellente Forschung, engagierte Kommunen und eine Landwirtschaft, die den Wandel täglich erlebt. Wir müssen nicht am Rand stehen, wenn weltweit über moderne Energie, Hitzeschutz, klimastabile Wälder, nachhaltige Mobilität und kluge Industriepolitik gesprochen wird. Wir gehören an diesen Tisch“, so Aldag.
Der Beitritt sei kein Symbol, sondern Standortpolitik mit Ansage. Saubere Energie, moderne Netze, Speicher, Energieeffizienz und Klimaanpassung machten Sachsen-Anhalt widerstandsfähiger und attraktiver für Unternehmen. Klimaschutz sichere Wertschöpfung, Gesundheit und Lebensqualität im Land.
Aldag betont: „Weniger Klimaschutz ist kein Augenmaß, sondern ein Risiko für unser Land. Physik lässt sich nicht wegdebattieren. Wer die Folgen der Klimakrise ignoriert, macht es am Ende teurer für Kommunen, Betriebe und Familien. Klimaschutz ist kein Luxusprojekt. Klimaschutz ist eine Investition in Sicherheit, Gerechtigkeit und wirtschaftliche Stärke.“
Die grüne Fraktion fordert zudem, dass die Landesregierung den Landtag regelmäßig über Aktivitäten, Kooperationen und Fortschritte im Netzwerk unterrichtet. Transparenz, Verlässlichkeit und messbare Ergebnisse seien entscheidend.
„Sachsen-Anhalt kann mehr, als Krisen hinterherzureparieren. Unser Land kann zeigen, wie Transformation gelingt: mit klugen Köpfen, sauberer Energie, starker Industrie und Verantwortung für kommende Generationen. Der Beitritt zur Under2 Coalition wäre ein konkreter Schritt raus aus der Zuschauerrolle und rein in die Zukunftsliga.“
