Die Grünen wollen damit einen echten Perspektivwechsel. Statt einzelne Formulare mühsam zu prüfen, soll das Land alle bestehenden Pflichten umfassend auf den Tisch legen. Was sinnvoll ist, bleibt. Was überholt ist, fällt weg. So entsteht Verlässlichkeit ohne Papierstau.
„Regeln geben Sicherheit. Aber ein dichtes Regelgeflecht kann irgendwann den Blick auf das Wesentliche verstellen. Ein moderner Staat vertraut den Menschen mehr, erklärt weniger doppelt und nutzt digitale Wege konsequent. Gerade kleine und mittlere Unternehmen, Kommunen und Vereine brauchen Luft zum Atmen. Wer investieren, ausbilden, forschen oder ein Dorffest organisieren will, darf nicht zuerst an Aktenordner denken müssen“, so Meister.
Das Effizienzgesetz soll zudem medienbruchfreie Anträge, einfachere Förderverfahren und verständliche Nachweise voranbringen. Für Sachsen-Anhalt ist das mehr als Verwaltungsreform. Es ist Standortpolitik, Kommunalpolitik und Zukunftspolitik in einem.
„Unser Land kann mehr, wenn wir es lassen. Weniger Leerlauf bedeutet mehr Tempo für Innovation, Handwerk, Wissenschaft und Ehrenamt. Sachsen-Anhalt braucht eine Verwaltung, die Möglichmacherin ist. Genau dafür legen wir jetzt den Vorschlag vor.“