Wero steht für eine europäische Alternative im digitalen Zahlungsverkehr, die den Menschen echte Wahlfreiheit gibt, unsere Abhängigkeit von außereuropäischen Plattformen verringert und deutlich macht: Datenschutz und Datensouveränität sind keine Nebensache, sondern Grundausstattung einer modernen Verwaltung.
Meister betont, dass moderne Verwaltung mehr bedeutet als neue Formulare im Internet. Sie braucht auch moderne, sichere und souveräne Bezahlmöglichkeiten. „Wenn Gebühren für Ausweise, Anträge oder kommunale Dienstleistungen digital bezahlt werden, dann muss Sachsen-Anhalt den Menschen echte Wahlmöglichkeiten bieten. Wero kann dafür ein wichtiger Baustein sein, weil es auf europäischer Bankenstruktur, SEPA Echtzeitüberweisungen und europäischen Regeln für Datenschutz und Zahlungsverkehr aufbaut.“
Für die Grünen ist Wero mehr als eine weitere Bezahl App. Es geht um digitale Selbstbestimmung. „Wir erleben, wie zentrale Teile unseres digitalen Alltags von wenigen außereuropäischen Konzernen geprägt werden. Bequemlichkeit darf aber nicht zur dauerhaften Abhängigkeit werden. Wer heute Infrastruktur gestaltet, entscheidet mit, wer morgen die Standards setzt. Sachsen-Anhalt sollte hier nicht hinterherlaufen, sondern modern denken und mutig mitgestalten.“
Der Antrag der Grünen setzt auf einen pragmatischen Weg. Bestehende Bezahlsysteme sollen erweitert und Kommunen bei der Einführung unterstützt werden. Hamburg geht diesen Weg bereits, Berlin beschäftigt sich ebenfalls mit Wero in der Verwaltung. „Sachsen-Anhalt hat alles, was ein modernes Land braucht: starke Kommunen, kluge Köpfe und den Anspruch, Verwaltung bürgernäher zu machen. Jetzt müssen wir die technischen Voraussetzungen schaffen.“
Meister abschließend: „Wero löst nicht alle Fragen des digitalen Zahlungsverkehrs. Aber es öffnet eine Tür. Zu mehr Wahlfreiheit, zu mehr europäischer Handlungsfähigkeit und zu einer Verwaltung, die den Alltag der Menschen leichter macht. Genau so sieht Veränderung aus, die Sicherheit gibt.“
