Die verkehrspolitische Sprecherin und Fraktionsvorsitzende Cornelia Lüddemann fordert die Regierung auf aktiv zu werden: „Wir können nicht immer erst reagieren, wenn Menschen verletzt oder getötet werden. Die Antworten der Landesregierung zeigen, dass sie noch viel zu tun hat und dass grundlegende Informationen oft fehlen. Wie häufig und wie schwer Zugpersonal angegriffen wird, wird nicht einmal systematisch erfasst!“
Lüddemann weiter: „Sicherheit ist mehr als reine Kriminalstatistik. Wir brauchen eine verbindliche, zentral koordinierte Strategie für sichere, gerechte und barrierefreie Mobilität. Dazu gehören eine bessere Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Polizei und Verkehrsbetrieben, mehr geschultes Sicherheitspersonal auch an kleineren Bahnhöfen und in Zügen sowie noch bessere Koordinierung zwischen einzelnen Verkehrsträgern. Wir brauchen bessere Beleuchtung auch an Haltepunkten und Parkplätzen, den beschleunigten Ausbau der Barrierefreiheit sowie eine Fuß- und Radverkehrspolitik, die klare Qualitätsstandards landesweit einhält.“
Wir treffen uns deshalb in der kommenden Woche mit verschiedenen Akteur*innen aus dem Verkehrsbereich, vor allem aber auch mit Vertreter*innen der Nutzergruppen, um zu diskutieren, wie die Antworten der Landesregierung gesehen werden und wie Mobilität in Sachsen-Anhalt sicher, gerecht und inklusiv gestaltet werden kann.
„Wir warten nicht auf den nächsten Vorfall, sondern handeln jetzt. Deshalb holen wir das Thema in den Landtag“, so Lüddemann
