Universitätskliniken unverzichtbarer Bestandteil der Patientenversorgung

16.05.2019

Die Koalitionsfraktionen haben heute einen Antrag für das kommende Plenum nächste Woche eingebracht, um die Universitätskliniken in Magdeburg und Halle/Saale zu stärken. „Die Landesregierung und die Universitätskliniken müssen gemeinsam einen priorisierten Investitionsplan auflegen. Um die notwendigen Mittel zur Verfügung zu stellen, muss die Kenia-Koalition bei der Aufstellung des Doppelhaushaltes 2020/2021 gemeinsam Prioritäten festlegen. Dies sollte zeitnah in die laufenden Haushaltsvorbereitungen mit einfließen“, sagt Olaf Meister, finanzpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Meister begrüßt die Initiative des Universitätsklinikums Magdeburg, einen regelmäßigen Austausch zwischen Landtagsabgeordneten und dem Klinikum zu führen. Denn ein solcher Austausch ermöglicht auch, frühzeitig auf negative Entwicklungen zu reagieren. Meister weist auf die aktuelle Situation in Magdeburg hin.  „Das Klinikum für Hämatologie und Onkologie wurde aufgrund von massiven Mängeln in Krankenhaushygiene, Arbeitssicherheit und Brandschutz geschlossen. Das zeigt, wie dramatisch die Zustände sind. Es ist unzumutbar, dass Menschen, die eine sehr schwierige Phase durchmachen müssen, jetzt nach Hannover, Berlin, Halle oder Leipzig ausweichen müssen. Der Standort Magdeburg ist wichtig, um die Patientinnen und Patienten im Norden Sachsen-Anhalts qualitativ hochwertig zu versorgen.“

Ansprechpartnerin

Mathilde Lemesle
Mathilde Lemesle
Mathilde Lemesle
Referentin für Pressearbeit und politische Kommunikation
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