Schulgeldfreiheit: Ausbildung inhaltlich und mit mehr Praxis schärfen

19.12.2018

Foto: lartaldato/pixabay.com
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Der Landtag hat heute über Schulgeldfreiheit für Erzieher- und Gesundheitsberufe debattiert. „So wie es ist, kann es nicht bleiben. Physiotherapeuten, Logopäden, Ergotherapeuten und Podologen müssen erst für ihre Ausbildung Schulgeld zahlen. Und später müssen sie wiederum teils tief in die Tasche greifen für Fortbildungen, die notwendig sind, um bestimmte Leistungen erbringen und abrechnen zu können. Das kann es nun wirklich nicht sein. Die Ausbildung ist inhaltlich zu schärfen und um mehr Praxiswissen zu ergänzen“, forderte Cornelia Lüddemann, Vorsitzende der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen.

 

„Wir wollen die Gesundheitsberufe zu starken, eigenständigen Professionen weiterentwickeln. Schulgeldfreiheit ist dafür ein wichtiger Punkt unter anderen“, sagte Lüddemann. Als weitere Schritte nannte sie die beginnende Akademisierung, die Reform der Pflegeausbildung auf Bundesebene und das Eckepunktepapier aus dem Bundesgesundheitsministerium. Neben der Akademisierung ist für Lüddemann wesentlich, den Einstieg in eine dreijährige vergütete Berufsausbildung zu schaffen – für Gesundheitsberufe, aber auch für Erzieherinnen und Erzieher.

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