Eichenprozessionsspinner: Sachsen-Anhalt hilft Kommunen beim Gesundheitsschutz

19.06.2018

In der Landtagssitzung am kommenden Freitag wird unter anderem über den Eichenprozessionsspinner debattiert. „Es ist vor allem ein Thema des Gesundheitsschutzes“, stellt Cornelia Lüddemann, gesundheitspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen klar.

„Die Kommunen müssen ihren hoheitlichen Aufgaben gerecht werden. Und wenn sie den Gesundheitsschutz nicht gewährleisten können, dann unterstützt sie das Land über das Gesundheitsministerium bei der Lösung“, so Lüddemann. „Die Unterstützung muss schnell und unbürokratisch sein.“

„Für Bäume ist eine Prozession vergleichbar mit einer Erkältung. Bei einem gesunden Baum kommt es zu keinen bleibenden Schäden. Beim Menschen ist es etwas anders. Es lässt sich eher mit einem Wespenstich vergleichen. Auf jeden Fall schmerzhaft und bei einer allergischen Reaktion gesundheitlich problematisch. Insbesondere Kinder sind gefährdet. Die Menschen vor den gesundheitlichen Auswirkungen zu schützen, muss daher auch der Leitgedanke sein, wenn wir den Eichenprozessionsspinner irgendwo entfernen müssen. Politik mit der Giftspritze hilft nicht weiter. Ich bin auf die Ergebnisse der interministeriellen Arbeitsgruppe gespannt und bin mir sicher, dass grundsätzliche und präventive Lösungen gefunden werden.“

© Albrecht E. Arnold / pixelio.de

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