Jeder Verkehrstote ist einer zu viel

08.03.2018

In der heutigen Landtagssitzung wurde über die Stärkung der Verkehrssicherheit debattiert. „Ich möchte keinen Menschen mehr im Straßenverkehr sterben sehen. Das ist die Vision Zero. Das muss Ziel der Verkehrssicherheitspolitik des Landes sein“, forderte Cornelia Lüddemann, Vorsitzende der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und verkehrspolitische Sprecherin.

 

Vision Zero ist kein starres Konzept, erklärte Lüddemann. „Der Ansatz ist, dass Menschen Fehler machen, Fahrzeuge weiterentwickelt werden und Rechtsverhältnisse sich ändern. Darauf müssen wir die Verkehrsplanung ausrichten müssen. Der Verkehr muss sich an den Menschen anpassen, nicht umgekehrt.“

 

2017 starben auf Sachsen-Anhalts Straßen 132 Menschen. „Ich bin nicht bereit, diesem Drama tatenlos zuzusehen“, sagte Lüddemann. Die verkehrspolitische Sprecherin sprach sich dafür aus, die Jugendverkehrsschulen der Landesverkehrswacht langfristig zu erhalten. Mit dem Alternativantrag der Kenia-Koalition, das mehrheitlich vom Landtag beschlossen wurde, werden die Jugendverkehrsschulen in den nächsten Haushaltsverhandlungen ausreichend berücksichtigt.

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Mathilde Lemesle
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