Sportlandschaft bewegt sich, eSports muss dazu gehören

29.09.2017

„Der Strukturwandel macht keinen Halt vor dem Sport: eSports, also elektronischer Sport, ist schon lange kein Randphänomen mehr.“ Das machte Sebastian Striegel, sportpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen in seinem Ausblick auf die Regierungserklärung des Innenministers Holger Stahlknecht „Sportland Sachsen-Anhalt – Bilanz und Ausblick“.

 

„Unter eSports versteht man den sportlichen Wettkampf zwischen Menschen mithilfe von Computerspielen in unterschiedlichen Disziplinen. In anderen Sportarten werden dafür Schläger, Bälle, Schachbretter oder andere Gegenstände benutzt, bei eSports sind es einfach Computerspiele“, erklärte Striegel.

 

Der sportpolitische Sprecher spricht sich für die Anerkennung von eSports als Sport in Sachsen-Anhalt aus. „Die Sportlandschaft ist nicht statisch. Aber auch, wenn man diesem Vorschlag (noch) nicht folgen will, sollten wir doch wenigstens in einen intensiveren Prozess der Meinungsbildung eintreten.“

 

Striegel führt weiter aus: „Solange eSports nicht als gemeinnützige Sportart im Sinne der steuerrechtlichen Förderung auf Bundesebene anerkannt ist, ist es schwer, eine starke Vereins- und Verbandsstruktur zu etablieren. Genau diese Vereinsstruktur ist allerdings für die Anerkennung durch den Deutschen Olympischen Sportbund notwendig, und solange es diese Anerkennung nicht gibt, hat es der eSport schwer, als gemeinnütziger Sport anerkannt zu werden.

 

Sebastian Striegel hat zu diesem Thema eine kleine Anfrage eingereicht. „eSports gehört, als weitere Möglichkeit Sport zu treiben, die Zukunft. Ich wünsche mir, dass wir diesen Zukunftstrend in Sachsen-Anhalt aufnehmen und gestalten.“

 

Hintergrundinformationen:

Ausführliche Fakten zum Thema eSports finden Sie auf unserer Internetseite: eSports: Phänomen oder echter Sport?


Ansprechpartnerin

Mathilde Lemesle
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Referentin für Pressearbeit
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